Identity Chip

Ein Zeitreisebericht aus dem BSZ Delitzsch vom 25. bis 26. Juni 2019

Deutschlands Bürger tragen allesamt freiwillig einen im Handgelenk implantierten IC (Identity Chip), auf dem alle wichtigen Informationen seines Inhabers gespeichert sind, darunter auch sehr sensible und intime Daten.

Der IC regelt einen Großteil des öffentlichen Lebens und existiert in zwei Versionen: Auf dem vom Staat gestellten und somit kostenlosen IC mit der Grundausstattung für Bürger mit durchschnittlichen Einkommen und Vermögen können Personalien, Blutgruppe, Allergien,GPS-Daten, Kommunikations-, Bezahl- und Kontofunktionen abgerufen werden. Außerdem ermöglicht die Grundausstattung auch Familienangehörigen, insbesondere Kinder, aber auch Ehepartner jederzeit zu orten.

Der IC-Premium ist die „getunte“ Variante für Vielverdiener mit Einkommen ab 10.000 Euro monatlich. Er enthält Upgrades, die der Besitzer selbst zu zahlen hat, darunter Schritt- und Kalorienzähler, Informationen und Zugangsdaten für intelligente Smart-Home-Ausstattungen und autonome Fahrmöglichkeiten und Flugtaxis. Da der IC in den Augen der Bürger nur Vorteile bietet, wird er von allen positiv angenommen.

Upgrades sind zwar verhältnismäßig teuer, allerdings hat jeder die Möglichkeit, sich seinen „Luxus“ zu erarbeiten. Auch der ärmste Teil der Bevölkerung muss keine Existenznöte leiden, das empfinden die Menschen als fair – alle eint das Gefühl, in einer Epoche zu leben, in der es den Menschen so gut geht, wie nie zuvor.